Ekzem (Hautausschlag)

Unter einem Analekzem versteht man eine akute oder chronische Entzündung der Analregion. Das Analekzem ist in der Regel mit starkem Juckreiz verbunden und betrifft vor allem die unmittelbare Umgebung des Anus. Oft geht die Hautreaktion mit Nässen, Krustenbildung, Schuppung und Rötung einher und neigt zu chronischen Verlaufsformen.

 

Es werden drei Typen von Analekzemen unterschieden:

  • Irritativ-Toxisch: Diese Form des Analekzems wird verursacht durch Flüssigkeit, die sich im Bereich der Pospalte sammelt und dort Irritationen der Haut auslöst. Es handelt sich zumeist um Sekrete aus Darm, Analfisteln oder nässenden, vergrößerten Hämorrhoiden.
  • Atopisch: Das atopische Analekzem ist eine Variante der Neurodermitis. Das atopische Analekzem ist verbunden mit phasenweise auftretendem, oft quälendem Juckreiz.
  • Allergisch: Beim allergischen Analekzem handelt es sich um eine Kontaktallergie. Als Auslöser der Allergie kommen Duftstoffe aus Toilettenpapier aber auch Inhaltsstoffe von Hämorrhoidensalben  (Konservierungsstoffe, lokale Betäubungsmittel oder Wirkstoffe wie Bufexamac) in Frage. 

Zunächst müssen alle möglichen lokalen Auslöser des Ekzems vermieden werden. Nach dem Stuhlgang, der nicht zu weich sein darf,  sollte der Analbereich mit lauwarmem Wasser gründlich gereinigt und vorsichtig trocken getupft werden. Am besten über einem Bidet mit weichem Toilettenpapier oder einem Lappen. Waschlotionen, Feuchttücher und ähnliches sind zu vermeiden.

 

Bei geringer Reizung ist die Anwendung einer werkstofffreien Pflegecreme meist ausreichend. Zur Behandlung von größeren Analekzemen wird meist kurzfristig (2-3 Wochen) eine kortikoidhaltige Salbe angewendet. Danach kann z.B. mit weicher Zinkpaste weiter behandelt werden.

 

Gerne können Sie online einen Termin unter www.doctolib.de bei unseren Ärzten buchen. Telefonisch sind wir unter 030 76 88 66 33 und als eMail unter info@copv.berlin für Sie erreichbar. Wir freuen uns.